Wirtschaft


Bis 1800


Bis 1800 gab es in Maltas Wirtschaft nur sehr wenige Branchen wie Baumwolle, Tabak und die Werften-Industrie. Die Werft wurde später von den Briten für militärische Zwecke genutzt. In Zeiten des Krieges florierte Maltas Wirtschaft aufgrund ihrer strategischen Lage. Das zeigte sich auch während des Kriegs von 1854.

1869


Im Jahr 1869 profitierte die Wirtschaft in Malta stark von der Eröffnung des Suezkanals und es gab einen massiven Anstieg in der Schiffahrt.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Wirtschaft in Malta zurück und in den 1940er Jahren gab es eine schwere Krise.

Gegenwärtig

Gegenwärtig sind die wichtigsten Ressourcen der Wirtschaft Kalkstein, eine günstige geographische Lage und eine produktiven Erwerbsbevölkerung. Malta produziert nur etwa 20% seiner Lebensmittel für den Eigenverbrauch, verfügt nur über eine begrenzte Süßwasserversorgung und hat keine einheimischen Energiequellen. Die Wirtschaft in Malta ist abhängig von dem Außenhandel (Malta dient als Frachumschlagszentrum), dem Verarbeitenden Gewerbe (vor allem Elektronik und Textilien) und vom Tourismus. Die Tourismus-Infrastruktur hat drastisch zugenommen im Laufe der Jahre und eine Reihe von qualitativ guten Hotels haben sich auf der Insel angesiedlt. Eine wachsende Zahl von Malteser reist jetzt ins Ausland um Urlaub zu machen. Filmproduktion hat einen wachsenden Anteil an der maltesischen Wirtschaft, mit mehreren ausländisches Filmproduktionen und Dreharbeiten pro Jahr. Das Land hat sich auch auf die Ausfuhr von vielen anderen Arten von Dienstleistungen spezialisiert, wie Bank-und Finanzwesen. Die Regierung investiert massiv in die Bereitstellung von Bildung. Da alle Bildungsmaßnahmen kostenlos sind, hat Malta derzeit einen Pool von qualifizierten Personen, die stark zum Wirtschaftswachtsums des Landes beitragen.