Kultur


Wer Entdeckungstouren in Sachen Kultur nach Malta plant, sollte sich das Frühjahr aussuchen. Die Walze der Urlauber ist noch nicht auf die Inseln geschwabbt und es herrscht friedliche Ruhe und ein angenehmes Klima. Geschichtlich gesehen muss der verehret Reisende weit in die Vergangenheit der Insel zurückblicken.


Es war zu Zeiten, da keiner wusste, was Pyramiden sind und noch nicht zu erahnen war, dass es einmal den Steinkreis von Stonehenge geben wird, da entstanden auf den maltesischen Inseln Megalithbauten von gewaltiger Größe. Noch heute sind wir auf das Tiefste beeindruckt, wenn wir vor diesen, von vielen Rätseln umgebenen Stätten stehen. Später wurde Malta und seine Kultur von den Spaniern, Franzosen, Engländern, Phöniziern, Arabern und auch Römern geprägt. Berühmt jedoch wurde Malta durch die Johanniter und Malteser, zwei mittelalterliche Ritterorden, die sich die Humanität auf die Fahnen geschrieben hatten. Gleichzeitig bauten sie aber Malta zu einem Bollwerk gegen christenfeindliche Heere aus.
Besonders die Städte Mdina und Valetta wurden zu gewaltigen Festungen umfunktioniert.

Valetta


Valetta, als Hauptstadt Maltas, ist geradezu ein Muss für alle, die Kultur suchen. Die UNESCO wusste schon was sie tat, als die gesamte Stadt zum Weltkulturerbe erklärt wurde und durch die damit verbundenen Zuwendungen notwendige Mittel zur Restaurierung und Erhaltung der Altstadt ausgegeben werden konnten.

Auf ihren gerade mal 1km² hat die Stadt erstaunlich viel zu bieten. Besonders zu bemerken ist die um 1537 erbaute St. John’s Co-Catedrale mit dem reich geschmückten Inneren der Kirche.
Das wertvolle Gemälde „Enthauptung Johannes des Täufers“ von dem italienischen Meister Caravaggio ist im Oratorium zu bewundern.
Es ist bald wieder Frühling in Malta und die Insel wartet auf Ihren Besuch.