Geschichte


11000 vor Christi


Ursprünglich war die Insel Malta ein Teil von Sizilien und wurde etwa 11.000 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung durch einen ansteigenden Meeresspiegel vom Festland getrennt.

6000 vor Christi


Etwa 6000 Jahre vor Christus wurde Malta erstmals besiedelt.
In der folgenden Zeit erlebte Malta eine bewegte Geschichte bis zu ihrer Unabhängigkeit und ihrem EU-Beitritt in der Gegenwart.
Schon früh war Malta ein wichtiger strategischer Punkt im Mittelmeer. Bis zur Antike wurde die Insel mutmaßlich nur aus Sizilien besiedelt. Doch ab etwa 1000 vor Christus fanden sich Phönizier und Karthagar ein, die die Insel gegen die Griechen verteidigten.

800 vor Christi bis heute


Etwa 800 Jahre später übernahmen die Römer Malta und prägten die Insel mit Einflüssen ihrer Kultur.
Im Laufe der Geschichte kamen auch die Araber, die Franzosen, die Deutschen und die Normannen nach Malta. Im 16. Jahrhundert wurde Malta an den christlichen Johanniterorden gegeben, der daraufhin auch häufig Malteserorden genannt wurde. Er verteidigte die Insel gegen das Osmanische Reich. Als dieses zerfiel, bröckelte es auch im Orden und als ende des 18. Jahrhunderts Napoleon Malta erreichte, gab der Orden die Insel kampflos auf.
Von Napoleon wurde es durch die Briten befreit. Darauf hin wurde die Insel als Kolonie Teil des Britischen Empires.
In den folgenden Jahren versuchte sich Malta unter britischen Augen in Selbstverwaltung. Seit 1964 ist die Insel Malta eine unabhängige Republik. Und im März 2003 konnte sie auch ihren Beitritt zur Europäischen Union feiern.
Durch die vielen verschiedenen Völker und Kulturen, die Malta im Laufe der Geschichte kommen und gehen sah, finden sich die verschiedensten Bräuche, aber auch vielseitige Sehenswürdigkeiten auf der Insel.